OXER – Aargauer Bühne, Aarau

Projektwettbewerb 2011

Statik: Frei Ingenieure, Basel
Akustik: Martin Lienhard, Langenbruck
HLKK: Todt Gmür + Partner AG, Zürich

 

Der Alten Reithalle werden zwei neue Säle völlig losgelöst von den Aussenwände eingeschrieben. Mit dem Foyer bilden sie eine Volumenform, welche sich aus den starken aufkommenden Emotionen des Begehens der heutigen Alten Reithalle und deren konstruktiven Gegebenheiten generiert.
Das Foyer konzentriert und vermittelt zwischen dem Hof, dem Apfelhausenweg, den Sälen und der Cafeteria mit Raum für Produktionen und Theater auf dem Dach der Säle.
Die Zwischenräume sind spannungsvoll dynamisch und werden genutzt um die Theaterbesucher nicht direkt in Kontakt mit den Schauspielern zu bringen.
Angeliefert wird über den Apfelhausenweg. Über einen Baldachinlift gelangen die Lieferungen in die Lager, über den Verbindungsgang in die Malerei/Schreinerei oder in den Probesaal.
Die Schauspieler gelangen von ihrer Garderobe über den Lift, dem Verbindungsgang und dem UG direkt in die beiden Säle. Grosse Hebebühnen in den beiden Theatersälen können zu Inszenierungszwecken aber auch für den Transport der Bühnenbilder genutzt werden.
Die Dachlandschaft mit der Cafeteria, im Raum unter dem Sprengwerk, inspiriert und schafft das Erlebnis die eindrückliche Dimension der Alten Reithalle zu erfahren. Die akustisch eindeutig getrennten Säle bietet mit ihrer Geometrie die Möglichkeit von einer klassischen Bühnenanordnung bis hin zu einer freien.